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Weihnachtsfeier mit Pep Der Weihnachtsmann als Modell oder Super-Senioren und die "sexy Weiblichkeit"
Die Voraussetzungen für eine schöne Weihnachtsfeier waren gegeben. Ein frostig kalter Winterabend, der Termin, drei Tage vor Heiligabend, festlich gekleidete Gäste und die gemütliche Atmosphäre in Bruhns Gasthof vermittelten die richtige Stimmung. Der Schein der Kerzen trog nicht. Es wurde eine erlebnisreiche lange Nacht.
Nach der Begrüßung durch Jürgen Apitz wurde, um gegen die fiesen Attacken alkoholischer Getränke besser gewappnet zu sein, erst einmal am reichhaltigen Buffet für die richtige Unterlage gesorgt. Mit dem Tanzspiel gelang es auch die “Tanzfaulen” nach dem Essen etwas zu bewegen. Da tanzte nach einem leckeren Biere dann die Galle mit der Niere, und zur Freude von uns Werner tanzte Beckmann mit dem Kerner.
Wie in den Jahren zuvor wurde auch diese Feier mit Vorführungen aus den eigenen Reihen bereichert. Traditionell schon der Auftritt der “Sachsenwaldkrähen” mit den Solisten Walter Zimmermann und Manfred Dombek (Gitarre). Sie erfreuten uns mit einem Reigen besinnlicher und lustiger Lieder.
Ein Maler aus Paris (Jürgen Apitz) hatte seinen Pinsel an den Nagel gehängt und stellte mit Hilfe seiner anmutigen Assistentin Jaqueline (Ulrich Sziegoleit) seine Motive mit lebenden Personen vor. Das Ergebnis war überraschend und lustig.
Die unter dem Namen “Die phantastischen Vier”(Renate Packhäuser, Heidi Zimmermann,Brigitte Reichert, Renate Ollick) als Modedesignerinnen auftretenden Damen sorgten mit ihrer Modeschau für viel Heiterkeit. Die sexy Modells Geraldine (Gerd Packhäuser), Waldina (Walter Zimmermann), Ulrike (Ulrich Sziegoleit) Edwina (Edgar Zmmiermann) und Walburga “die Lady” (Walter Reichert) sorgten mit ihrer “puren Weiblichkeit” dafür, dass es einigen männlichen Gästen nicht nur ums Herz warm wurde. Moderiert wurde diese Sensation aus der Modewelt von Hans-Werner Ollick.
Lauschen wir doch einmal der “Ouvertüre” zur Modenschau: “In Paris, Rom, London und New York.... waren sie noch nicht. Aber ich bin sicher, dieser Abend wird ihnen

das Tor zur Welt ganz weit aufstoßen. Eine Garantie dafür wird schon sein, dass es gelungen ist, für die Präsentation fünf Modells zu verpflichten, die schlichtweg das Nonplusultra auf den Laufstegen dieser Welt sind. Diese mit allen Attributen der Schönheit gesegneten Wesen, haben schon bei so manchem Mann, in dessen Inneren nur noch kümmerliches Teelicht flackerte, wieder wahre Feuerstürme, bis hin zum unkontrollierbaren Flächenbrand ausgelöst. Darum der Hinweis an die im Saal anwesenden Damen, sollte ihr Begleiter plötzlich füßescharrend und mit zuckendem Gesichtsmuskel da sitzen oder bei ihm etwas Flüssigkeit aus den Mundwinkeln tropfen, es ist beim Anblick dieser Modells eine natürliche Reaktion und nicht besorgniserregend.”
Während die Modells die Kreationen präsentierten:”Liebe Gäste, spüren sie beim Anblick dieser Mädels auch, wie es in der Luft förmlichknistert.
Und zum Schluss: “Baby man sieht sich. Tschau Mädels, ihr seid einfach nur süß!!”
In einem Sketch “Ein Ehepaar beim Fußball” (Maren Becker, Hans-Werner Ollick) wurde der weibliche Sachverstand im Fußball auf die Probe gestellt.
Der einem Horror-Szenario gleichende Bericht eines ostpreußischen Feuerwehrmannes aus Gumbinnen erfreute sich vieler Lacher. Er berichtete, dass seine Truppe einen eigenen Brandstifter hat. Auch ein Zuhälter sei vorhanden, der nämlich die Löcher der Schläuche zuhält. Ein Stoßgebet an den heiligen Florian ist in der Not vielleicht hilfreicher als der Einsatz eines solchen Brandbekämpfers.
Zu fortgeschrittener Stunde ließ es sich Ulrich Sziegoleit nicht nehmen, die zum Himmel stinkende Fortsetzung der Geschichte um den “Ladde-Zaun” zum Besten zu geben.
Eine etwas negative Anmerkung ist doch zu machen. Das Experiment, die Musik je nach Geschmack und Bedarf von allen Gästen gestalten zu lassen, war doch nicht so recht glücklich. Beim nächsten Mal sollte wieder ein Discjockey dafür verantwortlich sein, damit die Tänzer mehr zu ihrem Recht kommen.
Doch es ist immer wieder eine Freude zu dieser, im Kern über Jahrzehnte gewachsenen Gemeinschaft zu gehören. Ob Weihnachtsfeier oder Ausfahrt, man fühlt sich wohl und hat seinen Spaß. Aber auch für die meisten immer wieder neuen Gäste heißt es:”Einmal dabei, immer dabei!”
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